HH-1965



Personalien und Diagnosen

Personalien

Sichtbarer Name: HH-1965
Land: Deutschland
Bundesland/Kanton: Hamburg
Geburtsjahr: 1965
Alter: 51
Beruf: Professor
Hobbys: Sport
Meine Homepage:

Daten bei Erstdiagnose

Datum: 19.10.2016
Alter bei Diagnose: 50
PSA: 4.68
Biopsiert? Ja
TUR-P? Nein
Gleason Score: 3 + 3 = 6
TNM-Diagnose: cT1c
Bemerkung:

Maximal gemessenes Prostatavolumen

Datum:
PSA:
Volumen in ml oder cm³:

Postoperative pathologische Daten

Datum:
Gleason Score:
pTNM-Befund:
Schnittränder:
p-L-V-P-G-Befunde:
Siehe Bericht vom:

Prostatakrebs - Behandlungen

** PSA-Wert zu Beginn der Behandlung
von bis PSA** Art Klinik Ort
05.01.17 1.13 Active Surveillance Hamburg



Medikamente

NEM = Nahrungsergänzungsmittel
von bis Medikament + NEM Menge / Zeiteinheit
10.12.16 Vitamin D3 Hevert 4000 IE (NEM) 1 Tablette täglich
Menge pro T/W/M/J etc.


PSA-Verlauf    ng/ml    logarithmisch

PSA-Verlauf    ng/ml    linear

PSA-Verdoppelungszeiten in Jahren

Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gestiegen.
Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gesunken.
* Berechnet auf 1, 2, 4 und 8 Perioden rückwärts.

Grenzwert = 3 Jahre


Berechnung der Verdoppelungszeit in Tagen

Verdoppelungszeit in Jahren:
Verdoppelungszeit in Tagen:
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
07.09.15 0.60
09.09.16 3.35 0.41
23.09.16 4.68 0.08 0.35
23.12.16 1.19 -- --
02.01.17 1.13 -- -- 1.45
20.02.17 1.11 -- -- --
13.04.17 0.77 -- -- --
08.06.17 0.80 2.78 -- --
08.09.17 0.66 -- -- -- 14.58
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

Mein Bericht

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Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
07.09.2015 0.60 07.09.15
Jährliche Psa-Wert-Messung ist unauffällig.
       
06.09.2016 0.60 07.09.15
Jährliche Untersuchung beim Hausarzt ergibt erstmals erhöhten PSA-Wert. Ein Jahr zuvor war der PSA-Wert unter 1. Mein Arzt empfiehlt mir, einen Urologen aufzusuchen.

Seit meinem 30 Lebensjahr treibe ich intensiv Sport (Laufen, Badminton, Skaten) - zeitweise 16 Stunden in der Woche. Ich habe Idealgewicht, ernähre mich gesund. Meine Blutwerte waren bisher immer vorbildlich.
       
09.09.2016 3.35 09.09.16
Der Urologe bestimmt ebenfalls einen PSA-Wert: 3.35. Da meine Prostata normal groß ist, erscheint ihm dieser Wert suspekt. Er sagt, dass ich eine Samenprobe abgeben sollte, damit untersucht werden kann, ob eine Entzündung vorliegt.
       
12.09.2016 3.35 09.09.16
Die Untersuchung der Samenprobe ist ohne Befund: Es gibt keine bakterielle Entzündung. Deshalb empfiehlt mir mein Urologe eine Biopsie.
       
17.10.2016 4.68 23.09.16
Biopsie
       
19.10.2016 4.68 23.09.16
Befund: Karzinom an einer von 14 Stanzen (maximaler Befall 12%), Gleasonscore 3+3=6, lokal begrenzt
       
17.11.2016 4.68 23.09.16
Sprechstunde in der Martini Klinik: Die Ärztin sagt, dass der Krebs die niedrigste Aggressivitätsstufe hat, deshalb seien alle Therapieoptionen offen. Sogar aktive Überwachung wäre möglich. Mein Urologe sagt aber, dass ich dafür zu jung bin. Zur Verfügung stehen letztendlich Prostatektomie oder Brachytherapie.
       
24.11.2016 4.68 23.09.16
Sprechstunde bei einem Spezialisten für Brachytherapie: Er ist sehr zuversichtlich, da der Krebs früh entdeckt wurde. Die 5-Jahres-Heilungsrate bei seinen Patienten liegt bei 97%, die 10-Jahres-Heilungsrate bei 90%. Bevor weitere Schritte eingeleitet werden, soll noch eine MRT-Untersuchung stattfinden.
       
05.12.2016 4.68 23.09.16
Die MRT-Untersuchung der Prostata soll am 3. Januar stattfinden. Mein Urologe sagte, dass wir danach wissen werden, wie groß der Krebs schon ist und wie viel Zeit wir uns bis zur Behandlung lassen können.
       
23.12.2016 1.19 23.12.16
Der letzte Psa-Wert wurde am 23. Dezember 2016 gemessen. Er beträgt 1.19. Das ist erstaunlich. Vor der Biopsie war er bei 4.68. Gut 3 Monate später ist er rapide gesunken. Mein Urologe wird mich bald kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
       
30.12.2016 1.19 23.12.16
Der PSA-Wert soll nochmal gemessen werden.
       
30.12.2016 1.19 23.12.16
Vermutlich geht der zwischenzeitliche Anstieg des PSA auf die chronische fokale Entzündung zurück. Die Biopsie ergab zufällig auch einen Karzinom-Befund im frühesten Stadium.
       
03.01.2017 1.13 02.01.17
Heute wurde eine multiparametrische MRT-Untersuchung (mit Kontrastmittel) durchgeführt. Gefunden wurde nichts. Der Arzt sagte, dass dieses Ergebnis zum zuletzt gemessenen PSA (1.19) sehr gut passen würde. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass der kleine Krebsherd eventuell bei der Biopsie entfernt worden sein könnte. Er würde nicht einmal empfehlen, dass ich in zwei Jahren erneut zur MRT-Untersuchung erscheine.

Morgen erfahre ich den jüngsten PSA-Wert. Dann werde ich erneut mit meinem Urologen sprechen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich mich für 'active surveillance' entscheiden, wenn der PSA-Wert sich weiterhin im normalen Bereich bewegen sollte.
       
04.01.2017 1.13 02.01.17
Mein PSA-Wert ist erneut gesunken und beträgt nun 1.13. Das ist ein ganz normaler Wert, der gar nicht auf PCA schließen lässt. Da auch die vorletzte Messung einen ähnlichen Wert ergeben hatte (1.19), bin ich zuversichtlich. Jetzt frage ich mich allmählich, ob der positive Befund nach der Biopsie eine Fehldiagnose war. Möglich wäre theoretisch auch, dass bei der Biopsie ein sehr kleiner Krebsherd komplett entfernt wurde. Eventuell handelt es sich aber auch um ein inzidentes Prostatakarzinom, das nicht behandelt werden muss.
       
05.01.2017 1.13 02.01.17
Mein Urologe empfiehlt mir aufgrund des niedrigen PSA-Werts (1.13) und des nagativen Befunds der MRT-Untersuchung 'active surveillance': Wir haben eine vierteljährliche PSA-Kontrolle und eine Ultraschalluntersuchung vereinbart; außerdem soll halbjährlich eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden.

Da es sich vermutlich um das sogenannte inzidente Prostatakarzinom handelt, das zufällig entdeckt wurde, besteht die Möglichkeit, dass weder eine Operation noch eine Strahlentherapie erforderlich sein wird.
       
06.01.2017 1.13 02.01.17
Ich nehme täglich Vitamin D ein, um mein Immunsystem zu stärken. Wenn ich Glück habe, bleibt der PSA-Wert in den nächsten Jahren im normalen Bereich, und weitere Maßnahmen werden nicht notwendig sein.
       
06.03.2017 1.11 20.02.17
PET/CT-Untersuchung in Berlin: Meine Krankenkasse hat die Kosten zum Glück übernommen.

Ergebnis: kein malignomsuspekter oder malignomtypischer Befund in der Prostata; kein Hinweis auf eine hämatogene oder lymphogene Metastasierung.

Dennoch wird halbjährlich ein MRT durchgeführt, vierteljährlich der PSA-Wert gemessen. Vorerst ist aber Entwarnung angesagt. Die Frage ist, was aus dem durch Biopsie nachgewiesenen Karzinom geworden ist.
       
23.04.2017 0.77 13.04.17
Mein Urologe sagte, dass bei diesem PSA-Wert die Untersuchungen nur noch halbjährlich durchgeführt werden können. Zwar wurde durch die Biopsie ein Karzinom gefunden. Dennoch ist aber seitdem der PSA-Wert kontinuierlich gesunken.
       
08.09.2017 0.66 08.09.17
Der PSA-Wert ist weiter gesunken - ohne jegliche Therapie! Empfehlen kann ich nur, täglich Vitamin D einzunehmen.
       
14.09.2017 0.66 08.09.17
Mein Hausarzt sagte heute, dass es sich entweder um eine Fehldiagnose oder Spontanremission handeln müsste.