joschi



Personal data - diagnosis

Personal data

Visible name: joschi
Ctry: Deutschland
State/Province: NRW
Year of birth: 1959
Age: 60
Occupation: Rechtsanwalt
Hobbies: Segeln, Skifahren, Fußball
My Website:

Data at initial diagnosis

Date: 07.06.2013
Age at diagnosis: 53
PSA: 7.60
Biopsied? Yes
TUR-P? No
Gleason Score: 3 + 3 = 6
TNM-Stages: T1c N0 M0
Remark:

Maximum measured prostate volume

Date: 14.06.2013
PSA: 7.60
Volume in ml or cm³: 80

Postoperative pathological data

Date:
Gleason Score:
pTNM-classification:
Margins:
p-L-V-P-G-Findings:
See stories of:

Prostate cancer treatments

** PSA level at the start of the treatment
from to PSA** Type Clinic City
07.11.13 26.11.13 7.60 HDR-Brachy + ADT Knappschaftskrankenhaus Bottrop



Drugs

NEM = Nutritional supplement
from to Medication Quantity / unit of time
07.07.13 Trenantone
07.10.13 Trenantone
Quantity per D / M / Y etc.


PSA-History    ng/ml    logarithmic

PSA-History    ng/ml    linear

PSA doubling times in years

Doubling time is greater than previous period.
Doubling time is smaller than previous period.
* Calculated backwards for 1, 2, 4 and 8 periods.

Limit = 3 years


Calculation of doubling times in days

Doubling time in years:
Doubling time in days:
Date PSA 1* 2* 4* 8*
15.09.09 4.50
15.09.10 4.70 15.94
15.09.11 4.90 16.63 16.28
01.04.13 7.50 2.52 3.77
15.05.13 7.50 2.71 4.97
07.06.13 7.60 3.30 9.61 3.94
01.10.13 2.90 -- -- --
18.03.14 0.35 -- -- --
17.07.14 0.88 0.25 -- -- --
15.10.14 0.70 -- 0.58 -- --
03.02.15 1.56 0.26 0.67 -- --
09.02.15 1.19 -- 0.42 0.51 --
22.05.15 2.46 0.27 0.45 0.57 --
03.02.16 1.71 -- 1.88 1.01 --
22.05.16 0.87 -- -- -- --
22.11.16 0.40 -- -- -- 13.94
21.07.17 0.50 2.05 -- -- --
           
           
           
           
           
           
           
           
Date PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

My Story

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Date Δ 

Last PSA from

Personal stories

       
15.09.2009 4.50 15.09.09
Meiner Erinnerung nach bin ich im Herbst 2009 das erste Mal zu einer urologischen Untersuchung gegangen. Grund war, dass das Wasserlassen insbesondere nachts gewisse Probleme brachte. Die Untersuchung weist eine dem Alter nicht entsprechende erhebliche Vergrößerung der Prostata aus. Es wird Alfuzosin, ein Alpha-Blocker stärkerer Art verschrieben, was zu einer Linderung der Beschwerden führt. Beim Ultraschall der Prostata und den Blutwerten gibt es keine weiteren Auffälligkeiten. Meiner Erinnerung betrug der gemessene PSA-Wert 4,5, was mit der Organgröße erklärt wird und nicht besorgniserregend sein soll. Ich soll mich nach einem Jahr wieder vorstellen.
       
15.09.2010 4.70 15.09.10
Der PSA-Wert ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Die Ultraschalluntersuchung bleibt wie die Urinanalyse ohne negativen Befund. Die Frage nach einer notwendigen Biopsie wird negativ beantwortet.
       
15.09.2011 4.90 15.09.11
Der letzte PSA-Test weist 4,9 aus. Die Ultraschalluntersuchung verläuft ohne auffälligen Befund. Ich soll mich in einem Jahr wieder vorstellen. Bei der stark vergrößerten Prostata sei dies ein noch tolerabler Wert.
       
01.04.2013 7.50 01.04.13
Bei einer Untersuchung bei meinem Urologen wird bei schon seit Jahren vergrößerter Prostata ein deutlicher Anstieg des PSA-Wertes von sonst um 4,9 auf 7,5 festgestellt. Der Urologe empfiehlt, den Wert nach einem Monat noch einmal erfassen zu lassen, bis dahin kein Fahrrad zu fahren, um mechanische Ursachen auszuschließen. Ich lasse deshalb den Wert Mitte Mai erneut messen, wiederum mit dem Wert 7,5. Der Urologe empfiehlt, den Wert nach 3 Monaten erneut bestimmen zu lassen und ihn dann in verkürzten Abständen zu kontrollieren. Auf meine Frage, ob nicht eine Biopsie geboten wäre, erklärt er, dass das nicht erforderlich sei, solange der Wert konstant bleibe. Ich hätte nun einmal eine sehr große Prostata.
       
31.05.2013 7.50 15.05.13
Der für mich hohe PSA-Wert beunruhigt mich. Ich entschließe mich, eine 2. Meinung einzuholen und begebe mich auf Empfehlung zu Prof. Meyer-Schwickerat im Knappschaftskrankenhaus in Bottrop. Dort erhalte ich eine umfassende Beratung. Dabei wird im Grundsatz das bestätigt, was mir auch mein Urologe gesagt hat. Um Sicherheit zu erlangen, wird eine Biopsie empfohlen.
       
07.06.2013 7.60 07.06.13
Im Knappschaftskrankenhaus Bottrop wird eine Stanzbiopsie genommen. Es werden 12 Stanzen gezogen, 9 davon werden bewertet. Pathologisch wird ein in beiden Organlappen ein azinäres Prostatacarzinom diagnostiziert, Gleason-Score 3 + 3 = 6, komprimierter Gleasonscore G1. Das Ergebnis wird mir am 10.6.2013 mitgeteilt und ein persönliches Gespräch vereinbart. Ich bin froh, nicht nur einer - unzureichenden - Empfehlung gefolgt zu sein und eine weitere Meinung eingeholt zu haben, auch wenn das Ergebnis nicht erfreulich ist.
       
14.06.2013 7.60 07.06.13
In einem wiederum sehr ausführlichen Gespräch wird mir die Diagnose erläutert. Anschließend wird ein Abdomen/Becken-CT durchgeführt, dass erfreulicherweise ohne Befund bleibt.

Es werden mir verschiedene Behandlungswege vorgestellt. Empfohlen wird eine Entfernung der Prostata und alternativ eine Strahlentherapie. Dabei wird mir erklärt, dass eine LD-Brachytherapie ausscheidet, weil die Tumorentwicklung schon zu weit fortgeschritten sei. Als mögliche Strahlentherapie wird mir eine HD-Brachytherapie genannt, die durch perkuntane Bestrahlungen ergänzt werden müsse. Bis zum Beginn einer solchen Therapie wird eine Hormonbehandlung angeraten. Bevor eine Entscheidung über die Therapie getroffen wird, soll ein Knochenszintigramm durchgeführt werden.
       
21.06.2013 7.60 07.06.13
Das Knochenszintigramm bleibt ebenfalls ohne Befund. Im anschließenden weiteren Beratungsgespräch entscheide ich mich für die HD-Brachytherapie und anschließender perkuntaner Strahlentherapie mittels Linearbeschleuniger. Vorbereitend soll eine Hormontherapie durchgeführt werden. Ich kläre ab, dass mit der Strahlentherapie im Herbst begonnen wird, mit der Hormontherapie sofort. Ich frage, ob es bedenklich sei, dass ich vorher noch einen 2-wöchigen bereits gebuchten Urlaub machen könne. Mir wird gesagt, dass das kein Problem sei.
       
07.07.2013 7.60 07.06.13
Ich erhalte die erste der sogenannten 3-Monatsspritzen (Trenantone), die durch ein Medikament in Tablettenform vorbereitet wird. Nebenwirkungen des Medikamentes zeigen sich erst nicht. Nach einigen Wochen fühle ich mich häufig müde. Beinahe täglich kommt es zu Hitzewallungen. Durch verstärktes Sporttreiben lässt sich die Müdigkeit reduzieren. Wenn es irgendwie geht, fahr ich mit dem Fahrrad zum Büro (Hin- und Zurück ca. 30 km).
       
07.10.2013 2.90 01.10.13
ich lasse mir eine zweite 3-Monatsspritze geben. Zugleich wird der PSA-Wert erhoben. Er ist auf 2,9 gesunken. Ich war davon ausgegangen, dass er auf nahe 0 sinken würde. Mir wurde erklärt, dass der Wert langsam absinke und der Wert von 2,9 absolut in Ordnung sei. Ich spreche die Termine für die Strahlentherapie ab.
       
07.11.2013 2.90 01.10.13
Die erste Brachytherapie wird durchgeführt. Die Behandlung wird stationär in Vollnarkose durchgeführt. Es werden 9 Gy appliziert. Der Eingriff verläuft für mich ohne besondere Probleme. Unangenehm empfinde ich den Blasenkatheter, der erst am Tag nach der Sitzung gezogen wird. Insgesamt bin ich 2 Tage im Krankenhaus und kann am Tag nach der Entlassung wieder arbeiten.
       
09.11.2013 2.90 01.10.13
2 Tage nach der Entlassung stellt sich eine unangenehme Harnwegsentzündung ein, die mit Antibiotika behandelt werden muss.

Nach der Brachytherapie stellt sich nächst ein häufiger Harndrang ein. Statt ein oder zweimal aufzustehen wird der Schlaf im Schnitt sechs- bis achtmal in der Nacht unterbrochen. Das hat zur Folge, dass das Müdigkeitsgefühl tagsüber erheblich zunimmt. Radfahren empfinde ich seit der ersten Sitzung zunahmen unangenehm, weil der After einigermaßen gereizt ist. Der fehlende Sport führt zu einer folgenden deutlichen Gewichtszunahme, was möglicherweise auch auf die Hormontherapie zurückzuführen ist. Bis zum Ende des Jahres nehmen ich von 93 kg auf 101 kg zu.
       
26.11.2013 2.90 01.10.13
ich erhalte die zweite Brachythrapie, wieder 9 Gy. Auch dies vertrage ich gut, so dass ich am Tag nach der Entlassung wieder ins Büro gehen kann.
       
03.12.2013 2.90 01.10.13
Fortsetzung der Therapie als sogenannte Teletherapie. Sie erfolgt im Zeitraum vom 3.12.2013 bis zum 10.01.2014 nach 3 D-Planung und unter Verwendung 10 MV-Photonen des Linearbeschleunigers. In 25 Sitzungen werden insgesamt 45 GY appliziert, pro Sitzung 1,8 Gy. Die Sitzungen sind gut geplant, so dass ich jeden Morgen gegen 9 Uhr eine viertel Stunde im Krankenhaus bin. Auf Empfehlung der Ärzte in Bottrop wird die Behandlung "heimatnah" im Franziskushospital in Bielefeld durchgeführt. Während der Behandlung verstärkt sich das Müdigkeitsgefühl weiter. Ich kann aber weiter arbeiten, was für mich als Selbständiger wichtig ist.
       
10.01.2014 2.90 01.10.13
Die Strahlenbehandlung ist abgeschlossen. Insgesamt habe ich sie gut vertragen, bis auf eine Proktitis, die einigermaßen schmerzhaft ist. Ich behandele sie mit Jelliproct-Salbe. Mir wurde empfohlen, den ersten PSA-Wert erst ca. 6 Wochen nach Abschluss erheben zu lassen. In der Strahlentherapie soll ich mich nach ca. 8 Wochen wieder vorstellen. Eine Fortsetzung der Hormontherapie findet nicht statt.
       
18.03.2014 0.35 18.03.14
erster PSA-Test nach Abschluss der Hormontherapie Ende 2013 und Beendigung der Strahlentherapie am 10.1.2014. Der Wert ist eigentlich niedriger als mir angekündigt. Man hatte mich vor einem therapiebedingten Anstieg gewarnt. Evtl. ist der schon vorüber oder die Testosteronabsenkung wirkt noch nach.
       
16.07.2014 0.35 18.03.14
Die letzte PSA-Kontrolle hat eine leichte Steigerung des Wertes auf 0,822 ergeben, weniger, als man mir angekündigt hatte. Vielleicht hat sich der Testosteronspiegel noch nicht wieder normalisiert. Nebenwirkungen der Strahlentherapie kann ich nicht mehr feststellen.
       
23.10.2014 0.70 15.10.14
Umfängliche Untersuchung bei Prof. Dr. Meyer-Schwicherath, der inzwischen in einer urologischen Praxis arbeitet, ergibt keine negativen Befunde. Im Urin sind keine Tumorzellen nachweisbar. Die rektale Sonograhie weist ebenfalls keine auffälligen Befunde aus. Die periphere Zone ist homogen, von normaler Echotextur und einigen reaktiven Verkalkungen nach radiatio. Die Transistionalzone ist deutlich vergrößert. Es zeigt sich eine knotig, ödematöse Konfiguration mit vereinzelnten Sekretsteinen. Es wird ein erfreulich regelgerechter Verlauf attestiert. Wiedervorstellung soll in 6 Monaten, eine PSA-Kontrolle in 3 Monaten erfolgen.
       
01.01.2015 0.70 15.10.14
Das Gewicht habe ich mit viel Mühe wieder runter auf ca. 90 kg. Im Herbst aufgetretene Errektionsstörungen sind weitgehend behoben. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, schneller zu ermüden als vor der Behandlung.
       
03.02.2015 1.56 03.02.15
Die quartalsmäßige Kontrolle hat einen deutlich erhöhten PSA-Wert von 1,56 ausgewiesen. Der Urologe rät an, eine zweite Meinung bei einem Onkologen einzuholen, um abzuklären, ob die Trenantonetherapie wieder aufgenommen werden soll (wovon ich wenig begeistert bin). Er selbst würde lieber abwarten und beobachten. Habe für den 9.2.2015 einen Termin beim Onkologen vereinbart. Tumorzellen werden im Blut nicht nachgewiesen.
       
09.02.2015 1.19 09.02.15
Der auf 1,56 angestiegene PSA-Wert wird begleitet mit Schmerzanfällen in der Brustwirbelsäule, die dann über den ganzen Brustkorb ausstrahlen und dann wieder verschwinden. Auf Ratschlag u.a. begebe ich mich zu einem Kardiologen, weil vergleichbare Syptome auch auf eine Herzerkrankung schließen lassen können. Die eingehende Untersuchung bleibt ohne negativen Befund. Bei der Blutentnahme wird auch der PSA-Wert erhoben. Der Kardiololge empfiehlt bei meiner Vorgeschichte ausschließen zu lassen, dass die Rückenbeschwerden von einer beim Knochenszitigramm in 2013 übersehenen Metastase herrühren. Am gleichen Tag habe ich auch den Termin bei einem Onkolgen, der mich zum Szintigramm überweist. Auch er hält die Angelegenheit für dringend klärungsbedürftig. Unabhängig davon möchte er ebenfalls den PSA-Wert ermitteln lassen.
       
13.02.2015 1.19 09.02.15
Der PSA-Wert aus der kardiologischen Blutuntersuchung beträgt nur noch 1,19. Der vorübergehende Anstieg ist wohl darauf zurück zu führen, dass ich 2 1/2 Tage vor der ersten Blutentnahme mit dem Rennrad auf der Rolle war.
       
16.02.2015 1.19 09.02.15
Das Knochenszintigramm weist keine Metastasen nach. Entwarnung!
       
19.02.2015 1.19 09.02.15
Der vom Onkologen erhobene PSA-Wert beträgt ebenfalls gerundet 1,2. Er gibt Entwarnung und schlägt vor, den PSA-Wert in 3 Monaten erneut zu kontrollieren. Aus seiner Sicht spricht nichts dafür, die vom Urolgen in Gespräch gebrachte Hormontherapie prophylaktisch wieder aufzunehmen.
       
19.06.2015 2.46 22.05.15
Mein Urologe eröffnet mir, dass der PSA-Wert bei der letzten Untersuchung 2,46 betragen habe. Ich solle wieder einen Hormonentzug aufnehmen. Ich berichte über zunehmendes Brennen in der Harnröhre beim Wasserlassen seit einigen Monaten. Meine Urinwerte seien aber einwandfrei. Sie könnten deshalb den Anstieg des PSA-Wertes nicht erklären. Allerdings sei es so, das sich der Erfolg einer Bestrahlung regelmäßig erst richtig nach Ablauf von ein bis zwei Jahren einstelle und der Anstieg nicht zur Besorgnis anlass gebe. Gleichwohl sei eine Wiederaufnahme der Trenantone-Therapie angezeigt. Auf meinen Hinweis, dass mir der Onkologe im Februar mitgeteilt habe, dass das aus seiner Sicht nicht erforderlich sei, rät er mir, den Onkologen noch einmal zu konsultieren, um eine zweite Meinung einzuholen. Ich entschließe mich, zunächst eine Zweitmeinung bei dem mich damals behandelnden Urologen einzuholen.
       
24.06.2015 2.46 22.05.15
Die eingehende Untersuchung beim Oprerateur ergibt keine Verdachtsmomente. Ich solle mich nicht verrückt machen. Die Entwicklung des PSA-Wertes verlaufe in absolut regulären Bahnen. Vor November solle ich nicht wieder kommen. Ich sage den bereits vereinbarten Termin beim Onkologen ab.
       
03.02.2016 1.71 03.02.16
Der neue PSA-Wert ist beruhigend niedrig und absolut in der Range.
       
09.02.2016 1.71 03.02.16
Heute erneute Vorstellung bei meinem Urologen, der auch den Eingriff vollzogen hat. Sehr eingehende Ultraschalluntersuchung mit ganz neuem Gerät, auch rektal. Gemessenes Organvolumen ca. 50 ml. Alles ist ok. Ende des Jahres soll ich wiederkommen. Den Rückgang des PSA-Wertes hatte er zutreffend vorausgesagt.
       
13.09.2016 0.87 22.05.16
Habe erst heute meinen letzten PSA-Wert erfragt, weil ich es einfach vergessen habe. Er ist schon drei Monate alt und weiter gesunken, gegenüber der letzten Untersuchung hat er sich halbiert. Ich habe den Alpha-Blocker versuchsweise abgesetzt. Ich brauche ihn nicht mehr, es gibt keine Probleme beim Wasserlassen mehr, offenbar ist auch das eine späte Nebenwirkung der Strahlenbehandlung, und zwar eine positive.