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Personal stories

       
15.02.2014 3.08 15.02.14
"Sie haben Prostatakrebs!", sagte mir im Februar 2014 mein Hausarzt, als er mir auf einem Zettel den PSA-Wert von 3,08 ng/ml überreichte. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht geschockt, sondern verärgert darüber, dass er bei seiner Diagnose die Tatsache, dass ich schon seit sehr vielen Jahren unter chronischer Prostataentzündung litt, vollkommen ignorierte. Trotzdem habe ich recht zeitnah meinen Urologen aufgesucht, der mich in meiner Vermutung bekräftigte, dass der hohe PSA-Wert von einer Prostataentzündung verursacht wurde.

Nach einer Antibiotikumanwendung sank der Wert dann auch auch am 03.09.2014 auf 2,48. Mein Urologe und ich sahen uns in der Diagnose bestätigt. Weitere Maßnahmen wurden nicht getroffen. Es blieb bei der Empfehlung zur jährlichen Untersuchung, die schließlich im September 2015 stattfand.

Das Ergebnis der Blutuntersuchung im September 2015: 4,01 ng/ml.

Dieser Anstieg war dem Urologen zu hoch und der empfahl eine Biopsie, die im Oktober durchgeführt wurde, jedoch negativ ausfiel. Selbst von dem negativen Ergebnis überrascht, wurde vom Urologen im Dezember erneut der PSA-Wert bestimmt (4,58) und im Februar 2016 nochmals: 4,95. Daraufhin wurde im März in Frankfurt eine MRT- unterstützte Biopsie durchgeführt, die leider positiv verlief.

Die offene OP erfolgte im April 2016 und verlief gut. Erfolgreiche Reha in Bad Wildungen und ca. 2 Wochen nach der Reha war ich 100% kontinent, sowie mittels Einsatz von Viagra auch immer mehr und mehr potent . Seit März 2017 habe ich (dank Viagra) wieder ein Sexleben, fast wie vor der OP (hier habe ich wirklich viel Glück gehabt).

Die PSA-Werte betrugen bis einschließlich April 2017 stets < 0,01 ng/ml. Alles war bestens. Das Leben war schön.

Mir ging es richtig gut, ich fühlte mich gesund und munter, arbeitete ganz normal weiter und führte ein Leben, als hätte es den Krebs nie gegeben.

Dann aber kam der Freitag, der 11.08.2017: Ergebnis Bluttest = PSA 0,47 ng/ml.

Ein radikaler Anstieg in nur drei Monaten! Von < 0,01 am 28. April auf 0,47 am 04.08.2017. Da ist der Krebs mit voller Wucht zurückgekehrt! Wie konnte das sein? Ist es der verdammte Gleason 9, dem ich das zu verdanken habe?

Es erfolgte direkt eine erneute Blutentnahme, um einen Fehler in der Messung auszuschließen. Das Ergebnis steht noch aus.

Ich bin ziemlich am Boden. Die Hoffnung auf Heilung ist erstmal dahin.

Montag, 14:08.2017: Anruf vom Urologen. Es handelte sich um einen Messfehler !
Der PSA-Wert beträgt erneut <0,01. Puhh, das war ein Stress.